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Pfingstbräuche

Die Kirche wird zu Pfingsten mit Maien (also mit Birkenreisern) traditionell geschmückt. In einigen Gegenden war es früher üblich, dass die Dorfburschen nachts die Hoftüren der von ihnen begehrten Mädchen mit Maiengrün schmückten. Ein weiterer Brauch zu Pfingsten, der in Deutschland praktiziert wird, ist das sogenannte „Birkenstecken“. In der Pfingstnacht machen sich Junggesellen auf, um ihrer Liebsten eine Birke an die Hauswand zu stellen. Dies symbolisiert seine Zuneigung zu ihr. Zudem ist es in einigen Landstrichen üblich, eine Kalkspur von der gesteckten Birke bis zum Haus des Junggesellen zu streuen, um die Herkunft der Birke aufzuklären.

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Zu Pfingsten sollte man früh aufstehen, denn Mädchen, welche als letzte aus den Federn kommen oder sich verspäten, erhalten den Namen Pfingstbraut oder Pfingstjungfer.

Engel mit Taube

Bis ins 19. Jahrhundert war es in vielen Gebieten Brauch, einen Pfingstochsen, mancherorts auch einen Pfingsthammel, durch das Dorf zu treiben. Der Hintergrund hierfür dürfte ursprünglich die Darbringung eines Tieropfers gewesen sein, denn lange Zeit war das Tier als Schlachtvieh für das festliche Pfingstessen vorgesehen. Der Pfingstochse wurde festlich mit Blumen, Stroh und Kränzen geschmückt und in einer Pfingstprozession durch die Gassen oder über die Felder begleitet. Der Ausdruck 'geschmückt wie ein Pfingstochse' geht auf diesen Brauch zurück und bezeichnet jemanden, der übertrieben auffallend gekleidet ist.

Engel mit Taube


Auch das sogenannte 'Pfingststehlen ist in einigen Gebieten ein beliebter Brauch. Alles, was nicht durch ein Dach geschützt ist, darf mitgenommen und versteckt werden. So werden z. B. Blumenkästen oder vor dem Hauseingang aufgestellte Bänke versteckt. Der Besitzer erhält sein Eigentum oft erst wieder, wenn er ein 'flüssiges' Lösegeld bezahlt hat.

Publiziert am: Sonntag, 09. Mai 2010 (1408 mal gelesen)
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