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Brauchtum zu Ostern

Das Ostereiertitschen

(auch: Ostereier "ticken", "düpfen", "tüppen", "kitschen", "pecken", "tütschen", "dotzen" oder "kicken" - mundartlich für "stoßen") ist ein alter Osterbrauch, der in seiner als Wettbewerb ausgetragenen Art vor allem in der bayrischen Oberpfalz, in vielen Regionen von Österreich bis nach Russland, in der deutschsprachigen Schweiz, aber auch im Rheinland, verbreitet ist. Zwei Spieler nehmen dabei je ein hart gekochtes Osterei in die Hand. Ein Spieler fängt an und schlägt mit der Spitze seines Eis auf die Eispitze seines Gegenspielers, mit der Absicht, dessen Schale zu zerbrechen. In der Familie wird das Ostereiertitschen am Ostermorgen reihum am Tisch gespielt. Sieger ist, dessen Ei zum Schluss als einziges noch unversehrt ist.


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Ostereier  färben,

verstecken, suchen und essen gehört ebenfalls zum Brauchtum zu Ostern. Das Ei ist Smbol des Lebens, der Fruchtbarkeit und der Erneuerung. Ursprünglich wurden Ostereier der Frühlingsgöttin Ostara zum Opfer gebracht, heute gelten Sie eher als Zeichen der Freunschaft.


Osterfeuer

Das Osterfeuer sollte in früheren Zeiten den Schnee und damit die Winterzeit verschwinden lassen.Es sollte für Fruchtbarkeit sorgen und gute Ernte bescheren.
Wer heute ein Osterfeuer entfachen will, braucht dazu eine Genehmigung. Sind alle Formalitäten erledigt und auch die Umweltbestimmungen eingehalten worden, steht einem geselligen Abend am Osterfeuer mit Glühwein, Würstchen und Gebäck nichts im Wege.

Osterkerze

In der Osterkerze vereinigen sich die griechische, jüdische, römische und christliche Lichttradition. Das Licht gilt als Zeichen des Lebens! Die Osterkerze und die Lichtfeier zu Beginn der Liturgie haben ihre  Wurzeln in der Sitte der alten Kirche, die Osternacht mit zahlreichen Kerzen zu erhellen. zusätzlich gab es in Rom den Brauch, die Osternachtsfeier mit zwei ca. 2m hohe Kerzen zu erleuchten. Die gesamte Feuersymbolik des Osterfeuers ist auf die Osterkerze übertragen worden. Die Kerze bildet heute den Mittelpunkt der Osternachtfeier!  Sie wird, vom bereits geweihten, Osterfeuer entzündet und brennt während der Osterfestzeit. Danach wird sie neben dem Taufbrunnen aufgestellt und leuchtet bei Taufen und bei Gottesdiensten.

 

Osterlamm

Zum christlichen Osterfest gehört auch das Osterlamm. Entstanden ist das Osterlamm aus dem Ritual der Juden zum Passahfest ein Lamm zu schlachten und zu verspeisen.Dabei wird das Lamm zum Gedenken an Gott geschlachtet.

In der christlichen Kirche ist es symbolisch zum Lamm Gottes geworden und wird mit der Fahne dem Zeichen des Sieges dargestellt. Der Priester verwandelt in Worten den Wein und das Brot zu Fleisch und Blut.

 

Publiziert am: Mittwoch, 20. Februar 2008 (2062 mal gelesen)
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