Dies und das Frutarier suchen ihre Nahrung nach sehr strengen Richtlinien aus. Um im Einklang mit der Natur zu leben, essen sie ausschließlich pflanzliche Produkte, die die Natur freiwillig hergibt. Weder Tiere noch Pflanzen sollen leiden, um den Speisezettel zu bereichern.

Was dürfen Frutarier essen?

Frutarier, die sich selbst auch als Fructarier, Fruganer oder Frutaner bezeichnen, essen lediglich Pflanzenteile, die von einer Pflanze gepflückt werden können. Dazu gehören Obstsorten wie Birnen, Äpfel und Kirschen.  Ihren Speisezettel ergänzen Frutarier mit Gemüsesorten wie Tomaten, Erbsen und Bohnen. Tabu sind Wurzel-, Knollen-, Blattgemüse, denn nach der Ernte von Kartoffeln, Spinat oder Kohl würde die Pflanze zugrunde gehen. Sehr streng nach den Regeln des Fruitarismus handelnde Fructarier essen lediglich Fallobst.

Ist frutarische Lebensweise gesund?


Obwohl Frutarier aufgrund ihres hohen Konsums von Obst und Gemüse viele Vitamine zu sich nehmen, ist es umstritten, ob die einseitige Ernährungsweise gesund ist. Je eingeschränkter die Auswahl an Speisen, desto höher ist die Gefahr von Mangelkrankheiten. Für die Gesundheit sind Nährstoffe, wie Eisen, Zink oder Calcium unverzichtbar. Vor allem das in tierischer Nahrung enthaltene Vitamin B12 müssen Frutarier sich über Nahrungsergänzungsmittel zuführen. Ein Mangel dieses wichtigen Vitamins hat Blutarmut zu Folge. Diese äußert sich in Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Schwindel. Im schlimmsten Fall können Schädigungen des zentralen Nervensystems auftreten.